DV-Nr. 6986
Achnanthes exigua, R-Schale, 1500 x, Deutschland, Detritus 3 Teiche – Teich 4, Uferschlamm, 1980 |
Achnanthes exigua, RL-Schale, 1500 x, Deutschland, Detritus 3 Teiche – Teich 4, Uferschlamm, 1980 |
Achnanthes exigua, asymmetrisch eingeschnürte Schale, 1500 x, Deutschland, Süßwasseraquarium, Filterschlamm, 2025 |
Äußeres
Der Schalenumriss von Achnanthes exigua ist außergewöhnlich variabel. Neben symmetrischen Formen kommen auch dorsiventrale Gehäuse vor, die an eine Cymbella erinnern. Auch der Grad der Einschnürung ist ziemlich unterschiedlich. Daher unterscheiden verschiedene Autoren Varietäten, z.B. var. constricta und var. heterovalva von der Nominatvarietät.
Meine derzeitige optische Ausrüstung gibt die Darstellung der 24 - 30 Streifen / 10 μm leider nicht her; die Streifen können nur erahnt werden.
Vorkommen
Die Art ist weit verbreitet mit weiter ökologischer Amplitude und einem Schwerpunkt in schwach alkalischen Gewässern mit mittlerem bis höherem Elektrolytgehalt. Hohe Temperaturen von bis zu 40°C und schwache Lichtverhältnisse werden toleriert. In geeigneten Lebensräumen kann Achnanthes exigua sehr häufig auftreten. Von Krammer werden auch Gewächshäuser und Aquarien ausdrücklich genannt, woher auch die meisten von mir beobachteten Exemplare stammen. Vereinzelt wurde Achnanthes exigua auch schon auf den Tropfkörpern von Kläranlagen gefunden.
Achnanthes exigua Fokusserie 1500 x, Deutschland, Süßwasseraquarium, Filterschlamm, 2025
Achnanthes exigua, R-Schale, 1500 x, Deutschland, Detritus 3 Teiche – Teich 4, Uferschlamm, 1980
Achnanthes exigua, RL-Schale, 1500 x, Deutschland, Detritus 3 Teiche – Teich 4, Uferschlamm, 1980
Achnanthes exigua, asymmetrisch eingeschnürte Schale, 1500 x, Deutschland, Süßwasseraquarium, Filterschlamm, 2025