Der Winter 2025/26 hatte ja von allem etwas. Obwohl objektiv zu warm gab es einige knackig kalte Tage, bei denen man um sein Freilandgemüse fürchten musste. Aber Kohl, Spinat, Porree und Feldsalat hatten keine Probleme. Nur der Chinakohl und der Asisalat waren im Frühbeet leicht indigniert, ließen sich zwar noch essen, verloren aber einige Blätter an den Frost. Und der viele Regen nervte! Aber wohl nur mich, die Pflanzen kamen damit zurecht.

Mittlerweile beobachte ich  mit drei Wildkameras das Geschehen im Garten. Hier einige der Fotos.

Kompost

Am Kompost treibt sich eigentlich immer wer herum. Selbstverständlich landen dort keine Küchenabfälle, aber vielleicht ist der olle Kohlstrunk trotzdem leckerer als Blätter und Zweige. Vielleicht findet sich ja auch eine saftige Schnecke (ihr dürft sie alle haben!) Außerdem kann sich unter dem Totholzhaufen gut verstecken.

Die Mäuse sind eigentlich immer fix unterwegs, leider wollte keine vor der Kamera posieren - keine Zeit für ein Selfie. Aber sie schauen fast täglich vorbei, ebenso wie eine Ratte, aber auch ein Marder beehrte uns einige Male. Und das Eichhörnchen nimmt Flugunterricht. Und da sind dann noch die Trippelschritte eines lang vermissten stachligen Gesellen, der sich den Totholzwinkel anschaut, dann aber doch weiterzieht, vielleicht um noch einen der letzten Äpfel von der Wiese zu sammeln.

Teich

Die größten Fans des Teichs sind die Vögel. Krähen und Elstern kommen immer mal wieder vorbei. Beeindruckend sind die regelmäßigen Badeparties der Elstern, die sich in Gesellschaft am wohlsten zu fühlen scheinen. Und dann ist da noch das fiese Foto mit Schnee auf dem Teich. Was da alles über das dünne Eis gehoppelt ist! Aber die Kamera hat fieser Weise nicht ausgelöst, das Kaninchen blieb ungefilmt.

Käferkeller

Die neuste Einrichtung ist dieser Totholzhaufen aus November, der gut 50 cm unter die Oberfläche reicht und gut mit Ästen, Stämmen und Holzschnipseln gefüllt ist. Nach anfänglichem Zögern haben die Gartennachbar:innen fleißig Holzabfälle gespendet, bot sich dadurch doch eine gute Gelegenheit, den eigenen Garten etwas zu entrümpeln. 

Leider habe ich auch hier die Fotos von den Mäusen alle gelöscht. Und den Marder, der hier auch gelegentlich vorbeischaut, kennt ihr ja schon. Aber den Grünspecht wollte ich Euch nicht vorenthalten. Mal schauen, was sich hier in den nächsten Jahren noch blicken lässt.

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